Trainingsweekend Schaffhausen vom 26. April 2003

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Teilbericht Trainingsweekend Aktivriege

Am Samstag, 26. April trafen sich einige Verwegene bereits um halb neun im Kafi in Schaffhausen. Ich habe vernommen, das doch einige mit recht verschlafenen Augen die Ovi schlürften. Sind sie wohl ähnlich aufgestanden wie ich?

Mein heutiger Versuch aufzustehen, war gar nicht so trivial. Schon die Aufgabe, mich vom Bett aufzurichten, ist gar nicht (mehr) so einfach. Zuerst knallt es im Rücken, und zwar bei der Vierteldrehung vom Rücken auf die rechte Seite. Das nächste Wagnis ist das gestreckte Bein in einen 90°-Winkel bringen. Das ruft ein grusiges Stechen in der Hüfte hervor. Phoah. Aber jetzt kommt das Abheben des Oberkörpers, um ihn auf der Bettkante in eine aufrechte Position zu bringen. Gewohnheitsmässig stütze ich mich mit dem linken Arm auf. Das knallt mir dermassen eine in die Schulter, dass ich mich mit einem kleinen Aufschrei wieder aufs Bett fallen lasse. Mist, ich hätte es wissen müssen, das muss mit dem rechten Arm gemacht werden, wie eben alles in letzter Zeit. Nun klappte es. Also, ich sitze nun auf der Bettkante, die Füsse sind am Boden, der Rücken krumm, im Kopf noch halb verschlafen. Wie bringe ich mich jetzt (alleine) auf die Füsse? Oberkörper nach vorne, Gewicht auf die Füsse, Knie strecken. Autsch, das waren die beiden Kreuzbänder, die gerufen haben. Und das Stechen im rechten Wadenmuskel, das mich den ganzen Tag begleiten wird und mir jeden Schritt melden "ich, dis Wadebei, bi au no da und tuen echli stichlä, bäh". 

Trotzdem schaffe ich es bis halb zehn auch noch in die Munot-Halle. Der rechte Arm, so wurde mir gesagt, reicht zum Filmen. Und diejenigen, die sich bewegen konnten, habe ich dann auch gefilmt. 2 Barrendurchgänge konnten gemacht werden, aber das Stöhnen gewisser älterer und auch schon jüngerer Teilnehmer war z.T. lauter als die Musik. Dann war die Kondition in der Pause und die Turner gingen mit. Die Schaukelringe-Performance war dann nicht viel besser, es konnte ein Mal durchgeturnt werden. Aber diese Schauklerei ist auch brrrrruuuttttaaaaaaallll gefährlich, so hoch schwingen und dann abengumpen, da könnte uviel passieren. Uiuiuiuiui. Deshalb viel mentales Training und Videoanalyse.

Nach dem Mittagessen gingen Irene, die noch bleicher war als ich, nach Hause. Ob das zurückgebliebene Lazarett noch viel trainierte, weiss ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass auch noch dem visuellen und schnuriellen des TV Bassersdorf, der auch dort war, gefrönt wurde. Sozialer Kontakt ist eben extrem wichtig, vor allem, wenn ein Verein immer weniger Turner und Turnerinnen hat. Vielleicht dürfen wir einmal beim TV Basserdorf mitturnen?

Einer der diese Saison höchstens filmen kann

Marc

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