SMV in Lyss 13. / 14. September 2003 in Lyss
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Bericht Turnfahrt 2003
Ich gesellte mich in Oerlikon zu der extreeeeeem zahlreichen Turnerschar. Nein, nur der Zug war so voll, aber von meinen Turnkollegen oder –kolleginnen fand ich niemand. Und so flexibel war ich auch nicht, so mit dem Velo im Gepäck und uviel Leuten um mich rum mit bösen Blicken: „Was söll dä Tubel da mit em Velo im Zug?“ Da dieser Zug zufälligerweise nicht mit „Ich bin auch ein Velo“ angeschrieben war, völlig logisch.
Am Bahnhof in Rüti wollten Phiiitsch und ich noch ein Velomärkli lösen, da seine seit 1999 und meine seit 1998 abgelaufen war. Da sieht man es: kaum kauft einem diese das Mami nicht mehr, dann vergessen es die „Jungen“... Doch die SBB hatte keine Märkli mehr und so machten wir uns ohne Haftpflicht auf die Reise.
Schon nach kurzer Zeit fanden wir eine ideale Beiz. Aber der erbarmungslose Pirmin wollte und tatsächlich nicht hineingehen lassen. Wir mussten trampen, trampen, trampen, immer aufwärts und noch weiter und noch weiter. Beiz um Beiz wurde voll ignoriert, brutal. NIcht einmal die europäische Menschrechtskonvention würde das dulden, aber der Pirmin kennt eben gar nichts. Trotzdem kamen wir ans Ziel: Atzmännig. Zuerst mussten wir unseren Durst löschen und das Hungergefühl stillen. Bei dem herrlichen Wetter und auf der fast trockenen Wiese war das kein Problem, und die Sonnencrème wurde plötzlich obligatorisch. Vor allem Ralph war froh, dass wir angekommen waren. Er hatte eine brutal anstrengende Nacht hinter sich, aber diesmal war nicht Nici schuld: er hatte wohl mehr Zeit auf dem WC verbracht als im Bett... Der riesige Spielplatz gefiel sowohl den 3 kleinen Kindern wie auch den 7 grossen: Rutschen, aus der Bahn fallen, Glacé essen, Trampolin springen.
Der Weg retour war dann voll
downhill, juhuuuuii, und in Rüti angekommen würgten wir unsere Velos wieder in
die S-Bahn. In Wallisellen angekommen besetzten wir eine Feuerstelle, die zwar
von anderen Leuten belegt war, aber die ekelten wir kurzerhand weg. Und in so
dieser Truppe waren einige Spezialisten darunter, die sogar bei orkanartigem
Regen locker einer Superfeuer entfachen können. Denise mit Sarina, Nici und
Mischa kamen auch noch dazu und so konnten viel mehr Personen geräuchert werden
vom Supi-Lagerfeuer. So brötelten wir bis fast in den Sonnenuntergang in der
kläglichen Glut unsere Würste und Pouletbrüschtli. Aber wie immer war es ein
lustiger Tag und auch der Nachwuchs konnte sich auch schon an die Aktivriege
gewöhnen.
Vielen Dank, Pirmin, für die Organisation der spontanen Turnfahrt, die sowohl dem Nachwuchs, den Uralten und auch den „Normalen“ gefiel.
Hoffentlich dauert es nicht
wieder drei Jahre bis zur nächsten Turnfahrt...
Marc