SMV in Lyss 13. / 14. September 2003 in Lyss
zurück zur Übersicht der Berichte
Bericht SMV- Lyss...
...und für
einige die SM der Taschen- und Fahnenmugger. Doch zu diesem
Thema etwas später.
Am
Samstagvormittag fuhr ein Zug nach Lyss, mittendrin eine Schar turnwütige
Niederhasler. Kaum angekommen wunderten sich die ersten Passanten, was das für
ein verrückter Haufen sein könnte. Tja, es hat nicht jeder eine rollende
Minibar mit Kühlschrank und einer Monstersoundanlage mit Sirenen dabei. - Wir
schon! Nach einem kleinen, doch für unsere Senioren, anstrengenden Marsch waren
wir bereits im Festgelände angekommen. Dort gingen die meisten von uns auf
einen Rundgang, um die anderen Vereine beim schon gestarteten Wettkampf zu
begutachten. Nur die Nichtweicheier genossen die wunderbare Aussicht zwischen
Festzelt und Frauengarderobe.
Doch dann galt
es ernst. Einturnen und mental die Übung an den Schaukelringen durchgehen. Es
motivierte uns zusätzlich, dass wir Verstärkung bei den Frauen und den Anstössern
dabei hatten, was unser kleiner Haufen, zu einem bombastischen Megaverein
machte. Danke Bassersdorf. Die Schaukelringvorführung war dementsprechend pompös.
Es turnten meistens drei miteinander, wenn auch nicht immer die selben Übungsteile
(häts niemert gmärkt, gäl Erika :-). Im ganzen gesehen war die Leistung gut,
aber es reichte leider nicht für eine Spitzenplatzierung.
Es gab da ja
noch unsere GK Barrenvorführung mit der wir vor zwei Jahren den
Schweizermeistertitel errungen hatten. Wir gehen prinzipiell nur jedes zweite
Mal an die SM, dass hat sich bei uns so eingebürgert und bewährt. Die Barrenübung
war leider nicht so spritzig wie vor zwei Jahren da einige ziemlich zu beissen
hatten. Sei es mit der Synchronität oder ganz einfach mit der Kraft die nachliess
(das Militär macht di nudelfertig). Auch hier reichte es uns nicht für die
Finalrunde, schade.
Endlich, nach
einem trockenen halbstündigen warten, bis wir komplett für ein Gruppenfoto
parat waren, kam die Erlösung. Dankä Dani! Mit dem Kasten Bier und unserem Wägeli
ging es dann auch gleich unter die Dusche, wo wir den Sound reinbrachten und die
Frauen raus. (voll denäbet, aber chasch nöd immer alles ha!)
Da uns ein paar
Schattenparkierer und Chefwitzlacher schon verlassen hatten war nur noch der
harte Kern am Abend in dem Festzelt. Die sogenannten Geisterfahrerüberholer und
mit äm Füürzüg in Tank iä lüchter. Die Fassstrasse für das Nachtessen war
dermassen ausgedehnt, dass wir die Wartezeit mit unserer Soundmaschine überbrückten,
was alle in der Schlange hintenansteher zu Gemüte kam. Der ganze Abend lief
reibungslos und geschmiert, da die Band im Festzelt es wieder einmal fertig
brachte, dass alle in die angrenzende Bar eilten und das Zelt noch vor zwölf
Uhr praktisch leer war. Doch dann das böse Erwachen. Morgens um drei als wir in
unsere Unterkunft wollten und das zu einer Fahnen, Taschen und Wägeliburg
deponierte Material ergriffen, fehlte unser Vereinsfahnen und Dani’s Tasche!
Hallo, wer ist so beschränkt und macht solche absolut doofen und wieder voll
ernüchternde Sachen? Nach einiger Zeit brachen wir die suche wegen Dunkelheit
ab, und gingen in die Unterkunft. Nach einer anstrengenden Nacht: eine halbe
Stunde Luftmattratzen aufblasen und knapp drei Stunden Schlaf, ging es am Morgen
weiter mit der Suche (Sbg sB). In den Büschen verteilt fanden wir den Spitz,
die Hülle und den Unterteil der Fahne. Den Rest konnten wir zum Glück im Fundbüro
sicher stellen, nur die verflixte Tasche kam nicht zum Vorschein. Mitunter
suchten mindestens noch weitere fünfzehn Turner ihre Taschen, welche auch
verschwunden waren!
Auf der
Heimfahrt kam dann doch die Stimmung wieder auf Hochtouren, als die drei
Niederhaslerbeachboys im Zürcher HB auf dem Bahnsteig,
mit ihren mitgenommenen Luftmatratze, ein Wettrutschsurfcontest veranstalteten.
Zuhause angekommen, rundete ein gemütlicher Spaghettiplausch bei Sandy und
Pirmin das doch noch gelungene Weekend ab.
Gruäss Sergio
PS:
wänn eine no ä Täsche vorig hät, söll er sich bim Dani mälde
dvogler@bluewin.ch
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Soviel zur Qualität der Photos einer Handy-Kamera. Aber besser als gar nichts (ich weiss, nicht viel besser...) Bessere Photos werden folgen...