Turnfest Bülach vom 28. / 29. Juni und 5. / 6. Juli 2003
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Das Turnfest in Bülach bleibt einmal mehr einer der vielen Höhepunkte in einem Turnerleben. Die Aktivriege zeigte, wie flexibel die Turner heute sein müssen und sind.
Momente, die mir als Turner spontan in den Sinn kommen;
Musik, wo hast Du Dich versteckt? Oder komm raus, Du bist umzingelt!
Pirmin und Roger können richtig schön turnen!
Wir finden immer wieder Anstösser und Mitturnerinnen, die gerne mitmachen!
Niederhasli soll gefälligst einen Einzahlungsschein bringen sonst erhalten sie kein Haftgeld zurück.
Wunderschönes Wetter, wie mir’s halt gern händ!
Frauen zum anbeissen
Lazarett TV Niederhasli
very geil Sound Machine
Volleyballmannschaft in 10 Minuten zusammengestellt und doch nicht fertig gespielt. Isch ä schön!
Peter, na ja Du weißt schon ........)
Dä Mrgh au ........Komma!
Wir können die Zuschauer richtig begeistern und Schaukelringe turnen ist sowieso geil.
und mimim hat einen riesigen Fan.
Erstes Wochenende
Das ganze hat mit einem gemütlichen Einkaufsbummel in der Waro Bülach und anschliessendem Mittagessen begonnen. Wir haben uns anschliessend mit den anderen Tvlern getroffen und sind zusammen mit krasse mega sound machine, the way to hell gegangen. Wir hatten ja keine Ahnung was uns erwarten würde!?!
So viele Niederhasler auf einmal, das gibt’s nicht oft zu bewundern. Wir können mit Stolz sagen, dass wir der Turnverein mit den meisten Wägeli sind. Dank diesen Voraussetzungen ist es ja kaum verwunderlich, dass wir das Turnfest als Sieger verliessen. (Für alle, die uns Niederhasler nicht so gut kennen, wir haben einen starken Drang uns mitzuteilen und sind massivst eingebildet.) Alle waren pünktlich am vereinbarten Ort und Mimin schon etwas nervös, hatte er doch die Gesamtverantwortung für diese Saubande. Wir begannen mit dem gewohnten Ritual (Suchen von Anstössern und Mitturner /-innen) bevor wir uns um das Einturnen kümmerten. Uns älteren Turnern, gäll Mrgh, machte die Hitze doch mehr zu schaffen als in der Fachliteratur darüber zu lesen ist, aber wir haben unser Bestes gegeben. Leider mussten wir feststellen, dass dies nicht gut genug war, aber dies soll nur am Rande erwähnt werden. Wir liessen uns nichts anmerken und versuchten den kritischen Fragen der Journalisten auszuweichen, mit vorbereiteten Ausreden. Nach unserer Schaukelringe Übung war die Diskussion über einen eventuellen zweiten Versuch voll im Gange, da sich die Musik nach den ersten Übungen verabschiedete und wir der festen Überzeugung waren, nicht daran Schuld zu sein. Dies musste natürlich erst noch bewiesen werden, was natürlich kein Problem für uns war, sind wir doch mit einer Heerschar von Juristen angereist. Nach einer angedrohten Sammelklage, liessen sie uns dann doch noch einmal turnen. Über diesen zweiten Versuch möchte ich hier aber nicht näher eingehen. Details dazu können im Amt für Statistik nachgefragt werden.
Um 15.35 stand die Gerätekombination auf dem Programm. Die GEKO haben wir in gewohnter Manier über die Runden gebracht. Ich habe wie immer mit meinen weiten Sprüngen in den Barren und den hohen Abgängen brilliert und alle anderen in den Schatten gestellt, damit sie nicht zu heiss hatten. Wer jetzt glaubt ich hätte zuviel Alkohol getrunken, der irrt. Alles in allem war der Samstag ein wirklich gelungener Auftakt für ein wunderschönes Wochenende. Am Abend machten sich die Familien auf den Heimweg und nur die unerschrockenen blieben bis in die Morgenstunden in den Hallen und spielten Volleyball. Sergio und Fabian hatten sich kurzerhand auch noch dazu entschlossen und stellten eine Frauschaft zusammen, mit Hilfe von Pirmin natürlich. Leider wussten die Schiris diesen Einsatz nicht zu schätzen, was unsere unerschrockenen zum Abbruch der Übung veranlasste.
Am Sonntag standen die Einzelwettkämpfe auf dem Programm. Ich war nur bei den Geräteturnern dabei und werde mich deshalb auch nur an das halten. Roger macht laufend Fortschritte und heizte den Konkurrenten mächtig ein. Nur gerade die Regensdorfer konnten Roger von einem Sieg abhalten. In ein paar Jahren, vielleicht schon im nächsten ist das sicher anders. Mimin (Pirmin) turnte einen sehr guten Wettkampf und konnte sich von Beginn weg an die Spitze setzen. Das stimmt doch, oder? Auf jeden Fall war er am Schluss zu vorderst und durfte sich Turnfestsieger nennen. Er turnte um Klassen besser als seine Konkurrenz, was in den Noten nicht immer zum Ausdruck kam. Pascal Wutscher war mit mir allerdings einer Meinung, Mimin war klar der Beste. Komma!
Zweites Wochenende
Das Vereinswochenende begann ebenso Stilvoll, wie das erste Wochenende, sogar die Familie Streiff war als letzte am Treffpunkt. Ziiiääää Peter! Alle freuten sich auf die Gelegenheit noch einmal zeigen zu dürfen, was wir alles auf dem Kasten haben. Die Gesichter waren gezeichnet von Freude und Tatendrang. Evt. hatte es auch noch andere Zeichnungen. Um 10.00 durften wir bereits zur Gerätekombination antreten. Das Programm verlief sehr gut und die Noten waren entsprechend. Sogar die Musik hatte uns nicht im Stich gelassen, was uns ganz speziell gefiel. Wir hatten kaum Zeit um uns abzukühlen schon mussten wir uns auf die Schaukelringe vorbereiten. Die Spannung stieg und die Nervosität gab den einen noch das letzte und den anderen die nötige Energie. Auch diese Übung turnten wir sehr gut, was uns die Kampfrichter mit der Traumnote von 9.57 bestätigten. Und jetzt kommt der Traumsatz, der mein Leben veränderte; „Du musst nicht mitrennen, wenn Du nicht willst“. Was ich bis dahin nie zu träumen wagte wurde Wirklichkeit und das aktive mitmachen am Turnfest war für mich, der mit seiner Energie am Ende war, zu ende. Der Rest war nur noch sun fun and nothing to do com on baby I love you! Also irgendwelche verrückten sind dann noch die 800 Meter gelaufen und irgendwer sollte da noch Kugeln so weit wie möglich nach hinten schmeissen. Sorry Jungs ich weiss nicht mehr wer was gemacht hat, aber Ihr habt es sicher sehr gut gemacht, sonst hätten wir das Turnfest nicht gewonnen. Der Rest des Tages verlief so, wie man sich ein gemütliches Beisammensein halt so vorstellt, genau so. Für Unterhaltung war stets gesorgt, denn wir hatten ja unsere Sound Machine mit Personal mit dabei. Der nächste Termin war auf 19.00 im Festzelt zum gemeinsamen Nachtessen angesetzt. Als ich dort ankam durfte ich bereits von den ersten Reklamationen Kenntnis nehmen. Wir hatten uns also schon wieder sehr gut positioniert. Nach dem Essen verschoben wir uns nach draussen um am Ort des Geschehens zu sein. Ich hatte das Gefühl keiner wusste so recht wo was geschieht, aber wir gingen nach draussen. Irgendwo in der Pampa konnten wir unsere krasse Sound Machine abstellen und uns zum Rodeo begeben, wo wir uns an allem erfreuten, was das so rumwackelte. Na ja. Für die Familienväter wurde es dann Zeit das Zeitliche zu suchen. Wir verzogen uns dann nach Hause! Den Rest der Truppe überliessen wir den Wilden.
Am
Sonntag morgen kamen wir dann wieder zum Zelt, wo unsere Cowboys und Cowgirls übernachteten.
Alle waren schon aufgestanden und irgendwo auf dem Festplatz verstreut. Irene
und Roger konnten uns jedoch bestätigen, dass noch alle leben. Irgendwer sei in
der Nacht gegen die Toi Toi’s gelaufen und da sind dann gleich zwei dieser
Dinger per Zufall umgefallen. Zufälligerweise befand sich im Toi Toi sogar noch
ein Kollege dieses Irrläufers. Der Weg war nun mit einem wunderschönen, aber
stinkendem blau gekennzeichnet. Man fand das WC also mit verbundenen Augen. Nach
ein paar Stunden hang around fingen dann endlich die Schlufo’s an, wo wir auch
noch unsere Schaukelringe Übung zeigen durften. Es war eine brütende Hitze.
Diese Übung gelang uns nicht mehr so gut, wie die am Turnfest selbst, aber es
uns trotzdem allen Spass gemacht und die Zuschauer konnten sich einmal mehr von
den tollen Darbietungen berieseln lassen.
Ich
hatte das Programm von Pirmin einmal mehr nicht fertig gelesen und am Abend mit
meiner Familie etwas abgemacht. Die anderen sind noch gemeinsam nach Niederhasli
gefahren und feierten den Turnfestsieg bei der Familie Toggweiler.
Es war ein schönes Turnfest, und unser Einsatz wurde mit einem Sieg belohnt. Pirmin Du darfst stolz sein auf unsere Leistung und ich möchte mich an dieser Stelle für Deinen enormen Einsatz bedanken.
Das
ist der Schluss
tschüss
Ralph